Rettungsassistent
Die Tätigkeit des Rettungsassistenten an der Nahtstelle zwischen medizinischer Praxis, Ambulanz, Klinik und medizinischer Pflege eröffnet ein weites Blickfeld in das Gesundheitswesen und Perspektiven für alle Berufsfelder in diesem Bereich.
Der Beruf des Rettungsassistenten ist vielfältig und interessant. Er lässt Entfaltung und Führungsverantwortung zu und schafft wegen seines hohen humanitären Anspruchs Anerkennung und eröffnet soziale Kontakte. Eine berufliche Weiterqualifikation wie z.B. zum Leitstellendisponenten, Lehrrettungsassistenten, Organisatorischem Leiter Rettungsdienst, Rettungswachen- und Rettungsdienstleiter ist möglich.
Rettungsassistent/-innen werden mit starkem Praxisbezug ausgebildet. Im ersten Jahr werden vor allem theoretische Kenntnisse an der Landesschule vermittelt (1.200 Stunden). Zudem sind Praktika in Kliniken und Rettungswachen vorgesehen.
Im zweiten Jahr vertiefen die Auszubildenden das Gelernte in einem Praxisblock in einer Lehrrettungswache des Deutschen Roten Kreuzes (1.600 Stunden). Weitere Informationen zur Ausbildung nach § 4 RettAssG als Download.
Mit beruflichen Vorerfahrungen kann die Ausbildung verkürzt werden. So gibt es für Rettungssanitäter/-innen (Ausbildung nach § 8.2 RettAssG), Krankenpfleger/-innen oder Sanitätssoldat/-innen (Ausbildung nach § 8.3 RettAssG) jeweils extra Regelungen. Diese betreffen vor allem die Dauer der theoretischen Ausbildung.



